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60. Geburtstag von Walter Glotzbach

Anlässlich des 60. Geburtstages von Walter Glotzbach gratulierte der 1. Vorsitzende Jürgen Pappert und brachte seinen Dank für dessen 30jährige Dirigententätigkeit zum Ausdruck.

Nach den Anfängen im damaligen Männerchor Nüst übernahm er auch die Leitung in dem daraus entstandenen gemischten Chor. Auch war er an der Gründung der Gruppe VoCapella maßgeblich beteiligt und bis zur Übergabe an seine Tochter Melanie auch deren musikalischer Leiter. 

Nachdem der gemischte Chor vor einigen Monaten seine Gesangstätigkeit eingestellt hat, singt er als Tenor bei VoCapella und unterstützt seine Tochter bei ihrer Aufgabe. Jürgen Pappert wünschte ihm vor allem Gesundheit und weiterhin viel Spaß an der Musik.

VoCapella sorgt in Zukunft für Chorgesang in Nüst

Eine schwere Entscheidung musste im Gesangverein Nüst getroffen werden. Der gemischte Chor hatte mit den altersbedingten Problemen zu kämpfen, die viele Vereine beschäftigen. Zwar konnten im vergangenen Jahr noch Auftritte durchgeführt werden, doch zeigte sich, dass sich effektive Proben und Auftritte immer schwieriger gestalteten.

In einer Sängersitzung wurde ausführlich über die Problematik diskutiert. Einzelne hätten gerne einfach weiter gemacht, andere gaben an, dass sie aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht mehr aktiv singen wollen. Dirigent Walter Glotzbach ließ durchblicken, dass die Qualität des Gesangs kaum noch aufrecht zu erhalten sei. Gleichzeitig bedankte er sich dennoch bei allen, die es möglich gemacht haben, noch ein vernünftiges Sängerjahr 2019 durchzuführen.

Die abschließende Abstimmung aller Aktiven ergab mehrheitlich, dass der gemischte Chor seine sängerische Tätigkeit einstellen wird.

Ein trauriger Schritt, aber unausweichlich. Der 1. Vorsitzende Jürgen Pappert bedauerte die Entscheidung, zeigte aber Verständnis und bedankte sich nochmal für die letzten Jahre, in denen aus einem ehemaligen Männerchor ein gemischter Chor geworden war, der sich durchaus hören lassen konnte. Diesen Schritt mussten bereits auch viele andere Chöre gehen. Durch die Gruppe VoCapella wird es auch weiterhin Chorgesang in Nüst geben

Bei den traditionellen Veranstaltungen des Vereins , wie z.B. dem Fischessen, das in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, freut sich der Gesangverein auch künftig über jede Hilfe, besonders auch durch die ehemals Aktiven.

 

Wir singen wieder...

Überall in unserem Leben hat die Pandemie großen Einfluss, so auch auf den Chorgesang. Viele Monate konnten wir unserer Leidenschaft nicht nachgehen, da das Singen zu den gefährlichsten Hobbies hinsichtlich Corona gehört. Jedoch haben wir nicht nur den Gesang sondern auch die Gemeinschaft  mit unseren Freunden vermisst. Während anfangs noch niemand wusste, wie es weitergehen kann, gibt es mittlerweile Empfehlungen für Chöre. Deshalb haben wir beschlossen, unsere Probenarbeit unter Einhaltung aller Vorgaben wieder zu beginnen. Wir singen ab sofort wöchentlich in der Kirche in Dammersbach oder Nüst, wo wir große Abstände einhalten können. Auch lüften wir gründlich vorher und nachher sowie während einer Pause zwischendurch. Hier ist es durchaus von Vorteil, dass wir nur eine kleine Gruppe von 17 Personen sind. 

Die erste Probe haben wir bereits hinter uns, und wir waren glücklich, wieder unsere Singstimmen zu hören. Es zeigte sich, dass alle diszipliniert mit der Situation umgehen, um keine Risiken einzugehen. Schon beim Einsingen merkten wir, dass wir etwas "eingerostet" sind. Aber unsere bereits eingeübten Lieder liefen dann wieder wie geschmiert! Was einmal sitzt, das sitzt! Nur im Winter werden wir wohl etwas frieren, da die Kirchen wegen der Aerosole nicht geheizt werden dürfen, wenn man sich drin aufhält. Aber das nehmen wir gerne in Kauf, wenn wir nur wieder die Möglichkeit haben zu singen. 

Jetzt arbeiten wir daran, dass wir wieder ein Konzert veranstalten können, wenn es denn hoffentlich bald wieder möglich ist.

 

Abschied von der Dicken Eiche

          

Nun ist der bereits vor ein paar Monaten angekündigte Schritt vollzogen: Der Pachtvertrag für das Gelände und die Schutzhütte an der Dicken Eiche wurde von uns nicht weiter verlängert. Somit ist ab sofort die Stadt Hünfeld als Ansprechpartner zuständig.

Etwas wehmütig blicken wir auf die Zeit zurück, die zwar auch mit viel Arbeit verbunden war, uns aber auch Freude und durch die Vermietung ein kleines Zubrot einbrachte. Hier fanden Feste statt, Gruppen verbrachten dort wunderschöne Wochenenden und Abende. Es wurde gezeltet, gegrillt und gefeiert. Unser Hüttenwart sorgte für die gemähte Wiese und hielt die gesamte Anlage in Ordnung. Doch die Rücksichtslosigkeit einiger Mitmenschen und Vandalismus in übelster Form zwangen uns, das alles aufzugeben, was uns ganz sicher nicht leicht gefallen ist.

Aber vielleicht findet sich ja ein anderer Betreiber, der die Arbeit nicht scheut und es mit den Ignoranten aufnehmen will. Es wäre schade, wenn das Areal mit dem schönen Baumbestand und der Hütte seinen Reiz verlieren würde, weil sich niemand mehr darum kümmert. Auf jeden Fall wünschen wir ihm viel Erfolg!

f t g m