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Auch wir haben die Nase voll...

...von Corona mit all seinen Beschränkungen und Auflagen. Aber wir sind nun mal mitten in der Pandemie und die einzige Möglichkeit, die wir haben, uns und andere zu schützen, ist nun mal Abstand. D. h. wir können nicht proben, haben keine Auftritte und auch keine gemeinsame Zeit.

Im Grunde geht es uns wie den Sportlern auch: Unsere Muskeln – ja, auch zum Singen braucht man Muskeln – verkümmern, und wir müssen, wenn dann alles mal irgendwann vorbei ist, wieder ziemlich weit vorn anfangen zu trainieren.

Aber wir wollen nicht jammern: Ein Teil von uns ist zum 1. oder 2. Mal geimpft, ein Teil war erkrankt und wir richten uns nach den Vorgaben. Wir „treffen“ uns telefonisch oder per Whatsapp und sehen uns höchstens mal beim Einkaufen.

Von dem einen Jahr seit Corona gibt es allerdings auch einiges Erfreuliches zu berichten. So gab es zweimal Nachwuchs, u.a. auch für unsere musikalische Leiterin Melanie. Es gab mehrere runde Geburtstage und unser Michael hat überraschend seine Kerstin geheiratet. Gründe genug also, irgendwann mal wieder groß zu feiern.

Was wir vermissen? Das Singen, die Gemeinschaft, Treffen, Auftritte, Fischessen, Weinfest, Konzerte, …Ist doch eine ganze Menge! Und Grund genug, die Sache durchzustehen, um dann wieder weiterzumachen.

Auf jeden Fall sind wir voll motiviert und freuen uns auf unser „altes Leben“.

Unser letzter großer Auftritt in 2019 mit der Gruppe VMSIX

 

60. Geburtstag von Walter Glotzbach

Anlässlich des 60. Geburtstages von Walter Glotzbach gratulierte der 1. Vorsitzende Jürgen Pappert und brachte seinen Dank für dessen 30jährige Dirigententätigkeit zum Ausdruck.

Nach den Anfängen im damaligen Männerchor Nüst übernahm er auch die Leitung in dem daraus entstandenen gemischten Chor. Auch war er an der Gründung der Gruppe VoCapella maßgeblich beteiligt und bis zur Übergabe an seine Tochter Melanie auch deren musikalischer Leiter. 

Nachdem der gemischte Chor vor einigen Monaten seine Gesangstätigkeit eingestellt hat, singt er als Tenor bei VoCapella und unterstützt seine Tochter bei ihrer Aufgabe. Jürgen Pappert wünschte ihm vor allem Gesundheit und weiterhin viel Spaß an der Musik.

Schwierige Zeiten...

Nachdem wir im Sommer und im Herbst nur ahnen konnten, was vielleicht im Winter auf uns zukommen könnte, ist es nun Gewissheit.
Wir werden Weihnachten 2020 und den Jahreswechsel im Lockdown verbringen. Auch wenn die Beschränkungen zunächst nur bis zum 10. Januar 2021 angesetzt sind, kann man davon ausgehen, dass dies kein endgültiger Termin sein wird.


Neben allen chorischen Aktivitäten fehlen natürlich auch die Kontakte untereinander.


Doch möchte ich hierzu einen Satz des Präsidenten des Hessischen Sängerbundes Claus-Peter Blaschke zitieren. Er schreibt:" Wenn Vernunft, Geduld und Disziplin und die Rücksichtnahme auf andere unser aller Verhalten bestimmen, werden unsere Chöre wieder erklingen "

In diesem Sinne wünsche ich allen besinnliche Feiertage und alles Gute für das kommende Jahr.

Jürgen Pappert

Wir singen wieder...

Überall in unserem Leben hat die Pandemie großen Einfluss, so auch auf den Chorgesang. Viele Monate konnten wir unserer Leidenschaft nicht nachgehen, da das Singen zu den gefährlichsten Hobbies hinsichtlich Corona gehört. Jedoch haben wir nicht nur den Gesang sondern auch die Gemeinschaft  mit unseren Freunden vermisst. Während anfangs noch niemand wusste, wie es weitergehen kann, gibt es mittlerweile Empfehlungen für Chöre. Deshalb haben wir beschlossen, unsere Probenarbeit unter Einhaltung aller Vorgaben wieder zu beginnen. Wir singen ab sofort wöchentlich in der Kirche in Dammersbach oder Nüst, wo wir große Abstände einhalten können. Auch lüften wir gründlich vorher und nachher sowie während einer Pause zwischendurch. Hier ist es durchaus von Vorteil, dass wir nur eine kleine Gruppe von 17 Personen sind. 

Die erste Probe haben wir bereits hinter uns, und wir waren glücklich, wieder unsere Singstimmen zu hören. Es zeigte sich, dass alle diszipliniert mit der Situation umgehen, um keine Risiken einzugehen. Schon beim Einsingen merkten wir, dass wir etwas "eingerostet" sind. Aber unsere bereits eingeübten Lieder liefen dann wieder wie geschmiert! Was einmal sitzt, das sitzt! Nur im Winter werden wir wohl etwas frieren, da die Kirchen wegen der Aerosole nicht geheizt werden dürfen, wenn man sich drin aufhält. Aber das nehmen wir gerne in Kauf, wenn wir nur wieder die Möglichkeit haben zu singen. 

Jetzt arbeiten wir daran, dass wir wieder ein Konzert veranstalten können, wenn es denn hoffentlich bald wieder möglich ist.

 

f t g m